Spatenstich gefeiert:

Halbzeit beim Chaos rund um die Linzer Donaubrücke

Oberösterreich
04.07.2018 21:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Das Projekt „neue Linzer Donaubrücke“ ist bei der Halbzeit angelangt. Vor rund zwei Jahren begannen die Abrissarbeiten. In etwas mehr als 24 Monaten soll der Neubau abgeschlossen sein und der Straßen- und Öffiverkehr wieder über die Donau rollen. Der offizielle Spatenstich dazu erfolgte gestern, Mittwoch, mit einer großen Feier auf dem Nordufer in Urfahr.

57 Millionen Euro wird der von staugeplagten Autofahrern sehnlichst erwartete Ersatz der Eisenbahnbrücke kosten. „Die Ungeduld vieler kann ich nachvollziehen. In zwei Jahren wird diese schwierige Zeit vorbei sein“, erklärte SP-Stadtchef Klaus Luger beim Spatenstich. Damit ist zwei Jahre nach dem Abriss die Hälfte der Leidenszeit ohne Brücke vorbei. 

Eine optische Bereicherung
 Auch optisch wird das Bauwerk des Pariser Architekten Marc Mimram eine Bereicherung für die Stadt sein. „Die Landschaft ist hier etwas Besonderes. Darauf haben wir bei der Planung geachtet“, ließ der Franzose das Publikum wissen. Die Experten der Baufirmen gewährten Einblicke in den Materialeinsatz. 

9100 Kubikmeter Beton und 8000 Tonnen Stahl
 
Für den Bau der rund 400 Meter langen und bis zu 33,7 Meter breiten Brücke werden rund 9100 Kubikmeter Beton benötigt. Das ist ein Fußballfeld mit einer rund zwei Meter hohen Betondecke. Für die Brückenbögen liefert die Voest 8000 Tonnen Stahlblech mit einer Dicke bis zu 80 Millimeter.2018 erfolgt übrigens der Großteil der Arbeiten auf Urfahraner Seite. Nächstes Jahr wird dann hauptsächlich auf der Linzer Seite und direkt auf dem Donaustrom gebaut. Besonders spektakulär verspricht dabei das Einschwimmen der Tragwerke zu werden. 

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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