Mi, 17. Oktober 2018

Einsatz im Oberland

02.07.2018 21:32

7 Alpinisten gerieten bei Ausbildung in Bergnot

Bange Stunden durchlebten am Sonntag Abend sieben Alpinisten im Tiroler Oberland! Die Gruppe vom Deutschen Alpenverein geriet in der Silvretta beim Abstieg von einem Gipfel in gefährliches Gelände und kam nicht mehr weiter. Erst nach verzweifelter Suche nach Netzempfang konnten die Deutschen Hilfe rufen.

Sie sieben Alpinisten - eine Frau und sechs Männer im Alter zwischen 24 und 58 Jahren - waren für eine mehrtägige Ausbildung nach Tirol gekommen. Am Sonntag stand eine Tour mit Überschreitung des Augstenkopfes über die Signalspitze hin zur nördlichen Chalausspitze auf dem Programm. „Gegen 18:30 Uhr erreichte die Gruppe verspätet und bereits stark ermüdet den letzten Gipfel“, heißt es von Seiten der Polizei. Und beim Abstieg passierte es dann: Die Alpinisten gerieten in gefährliches Gelände. Sie kamen nicht mehr zurück und in der Rinne vor ihnen lag zu viel Schnee. Ein Abstieg war unmöglich.

Stundenlang versuchten die Bergsteiger daraufhin, Alarm zu schlagen. Doch es gab keinen Netzempfang. Gegen 21 Uhr gelang es einem Mitglied schließlich doch noch, einen Notruf abzusetzen. Die sieben Alpinisten konnten dann mit Hubschraubern unter schwierigen Bedingungen unverletzt gerettet werden.

Deutscher von Stein getroffen
In Kirchdorf wurde am Montag ein Deutscher in der Kletterroute „Via Classica“ von einem herabfallenden Stein getroffen. Der 40-Jährige wurde verletzt und musste mittels Helikopter-Tau geborgen werden.

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