Versicherungsbetrug

Türkischer Kebap-Besitzer heuerte Brandstifter an

Oberösterreich
29.06.2018 06:31

Geklärt sind zwei zuerst mysteriöse Feuer-Anschläge auf eine Döner-Bude in Braunau. Dahinter steckt nämlich der Betreiber (57), ein türkischer Innviertler aus Ried.

Dem Inhaber des Kebap-Standes (57) hatte die Bezirkshauptmannschaft Braunau den Umbau des Lokales aufgetragen. Als er aber nicht investierte, gab’s Verwaltungsstrafen. Daraufhin entschloss sich der Döner-Griller zur „heißen Sanierung“: Er heuerte einen türkischen Landsmann (39) an, seinen Stand abzufackeln, um auf die Weise die Versicherungssumme ergaunern zu können.

Zweiter Versuch
 Der 39-Jährige engagierte dafür einen Italiener (20) aus dem bayrischen Simbach. Als ein erster Anschlag am 19. April scheiterte, gab’s vier Tage später einen zweiten Versuch, der glückte. Der Kebap-Stand brannte vollständig aus. 
 Jetzt sitzt das Trio in Haft. Der Gesamtschaden: 116.000 Euro. 
 Dem 39-Jährigen konnte außerdem der Schmuggel von Crystal Meth aus Tschechien nachgewiesen werden.

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