Geklärt sind zwei zuerst mysteriöse Feuer-Anschläge auf eine Döner-Bude in Braunau. Dahinter steckt nämlich der Betreiber (57), ein türkischer Innviertler aus Ried.
Dem Inhaber des Kebap-Standes (57) hatte die Bezirkshauptmannschaft Braunau den Umbau des Lokales aufgetragen. Als er aber nicht investierte, gab’s Verwaltungsstrafen. Daraufhin entschloss sich der Döner-Griller zur „heißen Sanierung“: Er heuerte einen türkischen Landsmann (39) an, seinen Stand abzufackeln, um auf die Weise die Versicherungssumme ergaunern zu können.
Zweiter Versuch
Der 39-Jährige engagierte dafür einen Italiener (20) aus dem bayrischen Simbach. Als ein erster Anschlag am 19. April scheiterte, gab’s vier Tage später einen zweiten Versuch, der glückte. Der Kebap-Stand brannte vollständig aus.
Jetzt sitzt das Trio in Haft. Der Gesamtschaden: 116.000 Euro.
Dem 39-Jährigen konnte außerdem der Schmuggel von Crystal Meth aus Tschechien nachgewiesen werden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.