Di, 18. Dezember 2018

Freche Gauner:

18.06.2018 07:00

Falsches Inkassobüro wollte Geld von totem Linzer

Post vom Inkassobüro bekam ein 77-jähriger Linzer - bezahlen wird er aber nicht, denn er ist schon seit sieben Jahren tot! Seine Witwe kam schnell dahinter, dass es das Inkassobüro gar nicht gibt, sondern wieder Kriminelle mit „Droh-Briefen“ Kasse machen wollen. Polizei und Konsumentenschützer sind diese Tricks bekannt.

„Es stand gar nicht genau drinnen, warum mein verstorbener Mann eigentlich mehr als 400 Euro Schulden haben soll oder bei wem, aber mit einer Anzahlung von 93 Euro und dann monatlichen Raten von 31 Euro wäre die Sache aus der Welt zu schaffen“, kann die 75-Jährige inzwischen schon darüber lachen. Zuerst war sie aber über den Brief schon geschockt, wollte bei der angegebenen Telefonnummer in Deutschland nachrufen - doch diese Nummer gibt es gar nicht. „Ich glaub’, ich riskiere es, dass sie meinen Mann klagen“, scherzt die Linzerin über den dreisten Betrugsversuch.

Polizei warnt
Polizei und Konsumentenschützer warnen vor dem Inkassobüro-Trick: Dabei schicken die Betrüger  Briefe oder - und das ist meist der Fall - E-Mails, in denen Klagen wegen dubioser Schulden angedroht werden. Häufig geht es dabei um angebliche Forderungen von Wettbüros oder Pornoseiten im Internet.

Keinesfalls zahlen
Viele fühlen sich ertappt und bezahlen dann aus Scham. Experten raten aber, keinesfalls  zu zahlen, besser Hilfe zu suchen. Auch wenn ein Inkasso-Büro anruft, um Schulden mit Hilfe von Wertkarten-Codes einzutreiben - nicht zahlen!

Markus Schütz/Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Überfall in Ottakring
Elf Jahre Haft für zwei Beteiligte an Postraub
Österreich
Deutsche Bundesliga
Dortmund-Pleite, Hinteregger nach Tor verletzt out
Fußball International
Deutsche Bundesliga
2:0 gegen Nürnberg! Gladbach nicht zu stoppen
Fußball International
Vertrag bis 2019
Ibrahimovic bleibt bei Los Angeles Galaxy
Fußball International
Der krone.at-Talk
Ist das Weihnachtsfest noch zu retten?
Österreich
Viele Verletzungen
Olympiasieger Viletta beendet seine Karriere
Wintersport

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.