Mo, 16. Juli 2018

USK Maximarkt Anif

15.06.2018 09:54

Auch der Knipser verlässt den Meister

Der Aderlass beim USK Anif geht weiter - nach Patrick Greil kehrt auch Marco Hödl den Flachgauern den Rücken. Sebastian Wachter ist ebenfalls am Sprung ins Profigeschäft. Womit Trainer Thomas Hofer und der Sportliche Leiter Helmut Fraisl gefordert sind.

Erfolg weckt Begehrlichkeiten - das bekommt Westliga-Meister Anif derzeit auf besonders schmerzhafte Weise zu spüren. Nach Mittelfeld-Regisseur Patrick Greil verlässt auch Toptorjäger Marco Hödl, der in der abgelaufenen Saison 29 Liga-Treffer erzielte, die Flachgauer.

Der 21-Jährige folgt seinem Teamkollegen zu Neo-Zweitligist Austria Klagenfurt, verabschiedete sich bereits von der Mannschaft. „Dass so ein Abgang weh tut, brauchen wir nicht zu bestreiten“, meint Erfolgstrainer Tom Hofer. „Es wird wohl unmöglich sein, einen Spieler mit seiner Quote zu ersetzen.“

Nach Greil und Hödl: Auch Wachter will rauf

Und es könnte sogar noch schlimmer kommen: Auch Sebastian Wachter, der erst im Winter aus Grödig zurückkehrte, liebäugelt mit einem Transfer ins Profigeschäft. „Wir sind sicher extrem gefordert“, redet Hofer nicht um den heißen Brei und nimmt sich und den sportlichen Leiter Helmut Fraisl in die Pflicht.  

„Das gehört bei uns dazu, wir sind eben ein Ausbildungsverein“, sieht es der 48-Jährige realistisch. Zugleich sind solche Abgänge ein Beleg für die tolle Arbeit, die der Verein in den letzten Jahren leistete.  

Die Vergangenheit lehrt zudem, dass Hofer und Fraisl mit so einer Situation bestens umzugehen wissen. Auch letzten Sommer verließen einige Leistungsträger den Verein, trotzdem stellten die beiden ein Team zusammen, das letztendlich den Titel erfolgreich verteidigte. Davon kann derzeit keine Rede sein, Hofer betont aber: „Wir legen uns die Latte immer hoch!“ 

Christoph Nister
Christoph Nister

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