Punsch und Promille

Viele Alkolenker ++ Pkw kracht gegen parkendes Auto

Kärnten
21.11.2009 22:27
Mit bis zu 0,4 Promille kann sich schon der Genuss eines Punsches im Blut bemerkbar machen. Das kann fatale Folgen haben: Denn gerade die vorweihnachtliche Zeit verlockt die Autolenker dazu, sich nach dem Besuch des Glühweinstandes hinters Steuer zu setzen. In Klagenfurt krachte ein Alkolenker gegen ein geparktes Auto. Ein Alkotest ergab bei ihm 2,46 Promille. Der Mann ist seinen Schein los.

Der Installateur (46) war mit seinem Wagen am Freitagabend auf der Universitätsstraße unterwegs, als er aufgrund seiner Alkoholisierung gegen den abgestellten Wagen krachte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das geparkte Fahrzeug um ganze sechs Meter versetzt. Ein Alko-Test bei dem 46-Jährigen ergab 2,46 Promille.

Sieben Alkolenker gestoppt
Im Laufe der vergangenen zwei Nächte stoppte die Klagenfurter Polizei sieben weitere Alkolenker. So sind ein Lüftungstechniker (46), ein Bankangestellter (25), ein Arbeitnehmer (23) aus Klagenfurt und eine Ebenthalerin (24) ebenfalls ihre Führerscheine los. Die drei haben sich mit 1,82, 1,02, 0,84 sowie 0,82 Promille Alkohol im Blut hinter das Steuer ihres Autos gesetzt.

Weitere drei Lenker müssen wegen Vormerkdelikten mit einer Anzeige rechnen. Sie hatten zwischen 0,5 und 0,54 Promille intus.

Warnung vor süßem Punsch
Ärger werden wohl viele weitere Kärntner haben, die sich in den kommenden Wochen trotz Warnung blau ans Steuer setzen. Denn die Polizei wird wieder verstärkte Kontrollen durchführen. Der Verkehrsclub warnt eindringlich davor, den heißen, süßen Alkohol in der kalten Jahreszeit zu unterschätzen: "Schon ein Punsch kann zwischen 0,2 und 0,4 Promille verursachen", so Martin Blum vom Verkehrsclub Österreich.

Auch Glühwein oder Most sind mit einem Alkoholgehalt von gut zehn Prozent nicht zu unterschätzen. Ab 0,3 Promille sinkt die Konzentrationsfähigkeit; ab 0,5 steigt das Unfallrisiko auf das Doppelte.

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