Bei einem der möglichen Käufer handelt es sich um Martin Lenz, den ehemaligen Chef von Quelle Österreich. Aber auch ein zweiter potenzieller Bieter steht mit Hackl in Verbindung. Den Namen wollte der Masseverwalter aber nicht nennen. Es soll sich aber um einen heimischen Interessenten handeln.
Konkrete Angebote liegen noch nicht vor, müssten aber bis Ende November eingereicht werden, so der Masseverwalter. Entscheidend für einen Verkauf dürfte nach Meinung Hackls sein, ob ein möglicher Käufer auch günstig an die Markenrechte von Quelle gelangen kann. Diese wurden bereits an den Otto-Versand verkauft. Der Hamburger Handelsriese hat aber prinzipiell Gesprächsbereitschaft zugesagt.
Erste Gläubigersitzung am Montag
Am kommenden Montag, 23. November, hat der Masseverwalter für 10.00 Uhr die erste Gläubigerausschusssitzung einberufen, so der Kreditschutzverband von 1870. Besprochen werden dabei mögliche Fortführungsszenarien und die Finanzierung. Mitglieder des Gläubigerausschusses sind neben dem KSV der Alpenländische Kreditorenverband, der Insolvenzschutzverband für Arbeitnehmer, die Creditreform, die Oberbank und die Finanzprokuratur.
Der AKV schließt nicht aus, "dass zumindest Teile des Unternehmens fortgeführt werden". Es liege von Quelle Österreich eine selbst erstellte Berechnung vor, "die jedenfalls ein positives Ergebnis von 2 Millionen Euro erwarten lässt". Der Überschuss könnte unter Eliminierung der Wareneinsatzkosten bestenfalls 7,6 Millionen Euro betragen, so der AKV. Ein "wesentlicher Unsicherheitsfaktor" seien jedoch noch verschiedene Aus- und Absonderungsrechte.











Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.