Fr, 19. Oktober 2018

Startet im Sommer

30.05.2018 14:54

13 Millionen Euro für neue Digitalisierungsagentur

Die neue Digitalisierungsagentur (DIA) soll im Sommer ihre Arbeit aufnehmen. Das gaben Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ) und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) am Mittwoch bekannt. Die DIA soll als Ansprechpartner für alle Digitalisierungsfragen fungieren. Eine wichtige Zielgruppe sei die mittelständische Wirtschaft. Für die DIA steht bis 2020 ein Budget von rund 13 Millionen Euro zur Verfügung, sie soll zunächst über 20 Mitarbeiter verfügen.

Die DIA wird von den beiden Ministerien finanziert und in der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) in Wien eingerichtet. Die Digitalisierung sei ein „tiefgreifender Transformationsprozess, sie betrifft als Querschnittsmaterie alle Lebensbereiche“, sagte Hofer am Mittwoch. Darum habe jedes Ministerium auch schon einen Chief Digital Officer (CDO). „Diese CDOs bilden die interministeriellen Schnittstellen, die CDO-Taskforce, damit die Digitalisierung auch in den Ministerien umgesetzt wird.“

Durch die Ansiedlung in der FFG sei ein rascher Start möglich und man könne Synergien nützen, erklärte Hofer. Die Agentur soll zudem von einem Beirat begleitet werden. Dieser solle mit hochrangigen Wirtschaftsvertretern und Experten besetzt werden. Eine wichtige Zielgruppe der DIA sei die mittelständische Wirtschaft, sagte Schramböck. "Fast 98 Prozent aller österreichischen Unternehmen sind mittelständische Unternehmen, Kleinst- und Mittelbetriebe.

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