Mi, 15. August 2018

Schuldenberg abgebaut

30.05.2018 10:00

Bilanz in Linz ist fünftes Jahr in Folge positiv

Der Schuldenberg der Stadt mit rund 1,13 Milliarden Euro bereitet Bürgermeister Klaus Luger keine schlaflosen Nächte. Einerseits verfügt Linz über ein Vermögen von 2,3 Milliarden Euro und seit Jahren schmilzt das Minus. 2017 wurden laut dem nun vorliegenden Rechnungsabschluss knapp 17 Millionen Schulden abgebaut.

„Von einer Jubelpropaganda bin ich weit entfernt. Aber wir haben unter den gegebenen Voraussetzungen mit ständig steigenden Zahlungen an das Land das Maximum herausgeholt“, ist Linzer Stadtchef Klaus Luger (SPÖ) mit dem Rechnungsabschluss 2017 zufrieden.

Erwartungen übertroffen
Zum fünften Mal in Folge hat die Stadt beim sogenannten Tagesgeschäft mehr eingenommen als ausgegeben. Das im Voranschlag angenommene Plus von 1,6 Millionen Euro wurde um 300.000 Euro übertroffen. Besser als erwartet lief auch der Schuldenabbau. Statt 16,2 konnten insgesamt 17,1 Millionen Euro an Geldinstitute zurückgezahlt werden.

16 Millionen Euro Kreditzinsen
Noch ist die Stadt bei den Banken aber mit 760 Millionen Euro in der Kreide und zahlte dafür letztes Jahr 16 Millionen Euro an Zinsen. Weitere Verbindlichkeiten in der Höhe von 367 Millionen Euro hat die Stadt bei Tochterbetrieben, wie Linz AG.

Magistratsreform bringt 3 Millionen Euro
FPÖ-Stadtvize Detlef Wimmer sieht einen langen Weg vor sich: „Die Richtung stimmt. Doch ohne die Magistratsreform, die drei Millionen Euro an Einsparungen gebracht hat, wäre das Budget negativ.“

ÖPV übt Kritik
Kritik kommt wie jedes Jahr von der ÖVP: „Tatsächlich hat die Stadt ein Minus 1,6 Milliarden. Es wurden Schulden an städtische Unternehmensgruppen ausgelagert“, so Klubchef Martin Hajart.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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