Sa, 23. Juni 2018

Auf Intensivstation

19.05.2018 06:00

Crash mit Pferden: Bub (13) kämpft um sein Leben

Ein dramatisches Ende hat die Urlaubsfahrt für eine niederösterreichische Familie auf der A10 bei Golling in Salzburg genommen: Aus dem Nichts tauchten vier Noriker auf der Fahrbahn auf - der 45-jährige Vater konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und rammte ein Pferd.

Kurz vor Mitternacht nahm die Tragödie ihren Lauf: Vier Noriker rissen bei strömenden Regen von der Koppel ihres 36-jährigen Bauern in Golling aus und verirrten sich auf die Tauernautobahn in Fahrtrichtung Villach.

Während laut Polizei kurz darauf ein Holländer eines der Pferde mit seinem Auto streifte und bei einer nahegelegenen Raststation einen Notruf absetzte, konnte eine niederösterreichische Urlauberfamilie mit ihrem Wohnmobil nicht mehr ausweichen und rammte ein anderes Pferd frontal. Das Tier wurde durch die Windschutzscheibe geschleudert und traf den 13-jährigen Sohn, der dabei schwer verletzt wurde. Sein Vater (45), der das Wohnmobil lenkte, blieb unverletzt.

Beide wurden von der Rettung ins LKH Salzburg gebracht, der Vater konnte das Spital bereits wieder verlassen. Der 13-Jährige musste auf die Kinderintensivstation verlegt werden: „Der Jugendliche befindet sich derzeit im künstlichen Tiefschlaf, sein Zustand ist stabil“, bestätigt SALK-Sprecherin Mick Weinberger gegenüber der „Krone“.

Die beiden beteiligten Pferde verendeten noch am Unfallort, ebenso ein weiteres Tier, das offenbar ebenfalls von einem Fahrzeug erfasst wurde. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der Ermittlungen: „Alle Zeugen werden zum Unfallhergang einvernommen und es wird überprüft, ob die Koppel ordnungsgemäß gesichert war“, sagt Polizeisprecherin Nina Laubichler. Die A10 war nach dem Unfall für zwei Stunden gesperrt.

 krone.at
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