Am Bahnhofsvorplatz

Gewaltopfer starb nach Fußtritten gegen Kopf

Salzburg
27.08.2026 06:30

Brutale Szenen spielten sich in der Nacht des 27. Juni am Südtiroler Platz, dem wohl gefährlichsten Platz Salzburgs vor dem Hauptbahnhof ab: Ein vorbestrafter Bulgare soll ein am Boden liegendes Opfer getreten haben – gegen den Kopf. Zwei Wochen nach der Tat starb der 45-Jährige an den schweren Kopfverletzungen. 

Die nächste Gewalteskalation am berühmt-berüchtigten Vorplatz des Salzburger Hauptbahnhofs beschäftigt Staatsanwaltschaft und Kripo: Laut „Krone“-Informationen soll ein massiv vorbestrafter Bulgare (32) seinen Kontrahenten, einen Österreicher (45), in der Nacht des 27. Juni derart brutal verprügelt haben, sodass dieser zwei Wochen später im Spitalsbett den Verletzungen erlag.

Drei Fußtritte gegen Kopf
Die gewalttätigen Szenen spielten sich in jener Juni-Nacht gegen 1 Uhr nachts ab. Der Grund der Auseinandersetzung ist unklar. Was bekannt ist: Der 32-Jährige schubste den 45-Jährigen. Als das Opfer am Boden lag, soll der Bulgare dreimal mit dem Fuß gegen den Kopf des Mannes getreten haben. Auch mit der Faust soll er zugeschlagen haben. Ein Zeuge ging dazwischen und stoppte den Angriff.

Das Opfer wurde von der Rettung ins Spital gebracht und notoperiert. Am 10. Juli verstarb der 45-Jährige an den Kopfverletzungen. Die Staatsanwaltschaft bestätigt: „Es laufen Ermittlungen wegen absichtlich schwerer Körperverletzung mit Todesfolge.“

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