Gleich zwei Nordligisten schrammten am Mittwochabend hauchdünn an einer Blamage im Landescup vorbei. Am Ende setzten sich die Favoriten aber doch durch. Einer davon sogar erst im Elfmeterschießen. Ein Salzburgligist zeigte sich derweil in Torlaune.
Das hat sich Nordligist Kuchl sicher einfacher vorgestellt. In Strobl (2. Landesliga) setzten sich die Tennengauer erst nach Elfmeterschießen durch und gewannen am Ende 5:3. Die Strobler schrammten damit an der Sensation hauchdünn vorbei. „Wir haben das richtig gut gemacht und auch unser Torhüter hat uns am Leben gehalten“, sagte Strobls Cheftrainer Stefan Laimer, der immer an den großen Cup-Coup geglaubt hatte. „Ich dachte immer, dass da was geht.“
Kuchl im Elfmeterschießen zu abgezockt
Im Elfmeterschießen zog der Nordligist (ohne Cheftrainer Thomas Hofer) dann aber doch das Ticket für die nächste Runde. „Da waren sie dann schon abgezockt“, schilderte Laimer, der das Ausscheiden sogar positiv sieht. „Für ein mögliches Heimspiel im September wäre es bei uns ohne Flutlicht ohnehin schwer geworden“, konnte der Cheftrainer schon wieder lachen.
Auch in Lamprechtshausen wurde es am Ende knapp. St. Johann behielt aber schlussendlich mit 2:1 die Oberhand. „Wir haben natürlich viel durchgewechselt. Einige hatten noch gar keine Einsatzzeiten. Da merkt man dann, wenn der Gegner kernig ist und man selbst glaubt, man kann paar Prozente weniger geben, dann wird das eben so eine Geschichte“, musste Trainer Bernhard Kletzl nach Schlusspfiff sogar schmunzeln.
Die Mannschaft, die da am Platz stand, hatte maximal Landesliganiveau.
Christoph LESSACHER, Cheftrainer UFC Hallein
Viele junge Spieler bekamen indes am Mittwoch in der dritten Runde des SFV-Landescups bei Nordligist Hallein die Chance, sich zu beweisen. Bei Lenzing (1. Klasse) gewannen die Tennengauer mit 2:0. Mit der Leistung war Cheftrainer Christoph Lessacher aber keineswegs zufrieden. „Das war richtig schwere Kost. Die ersten 15 Minuten waren eh okay, aber danach? Die Mannschaft, die da am Platz stand, hatte maximal Landesliganiveau“, haderte der Übungsleiter mit zahlreich vergebenen Chancen und defensiven Schwächen. „Das eine oder andere Mal hätte es durchaus gefährlich werden können“, meinte der Cheftrainer nach der Partie.
Eugendorf bezwang indes Mühlbach auswärts 4:0, Altenmarkt musste sich Oberalm daheim mit 1:3 geschlagen geben. Anif schlug Pfarrwerfen klar mit 7:2.
Landescup, 3. Runde: Pfarrwerfen – Anif 2:7 (1:3), Bruck – Maishofen 3:0 (0:0), Lenzing – Hallein 0:2 (0:1), Strobl – Kuchl 3:5 i. E. (2:2), Croatia Salzburg – Neumarkt 1:3 (0:3), Lamprechtshausen – St. Johann 1:2 (0:0), Altenmarkt – Oberalm 1:3 (0:1), Mühlbach/Hk. – Eugendorf 0:4 (0:2).
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