Mi, 15. August 2018

Umdenken bei der FPÖ

12.05.2018 09:20

Der geplante Umbau des Hessenparks wackelt wieder

Der Hessenpark, die unendliche Geschichte! Nach jahrelangem Disput rund um ein Alk-Verbot für den Problempark schien zuletzt Licht am Ende des Tunnels, nachdem auch die SPÖ ordnungspolitischen Maßnahmen zustimmte. Doch nun könnte die FPÖ den längst beschlossenen Umbau wieder ins Wanken bringen

Anfang der Woche präsentierte VP-Stadtvize Bernhard Baier noch stolz das finale Gestaltungskonzept für den Hessenpark - die „Krone“ berichtete. Dank dem soll aus dem Linzer Drogen-Hotspot im Frühjahr 2019 eine Wohlfühloase, ein „Raum für Gemeinschaft und Aktivität“ werden.

Kosten von 634.000 Euro
Und da der Grünflächenreferent dafür auch den städtischen Budgetrahmen von 634.000 Euro nicht überschreitet, hätte man meinen können, das Projekt wird am 24. Mai im Gemeinderat nur noch abgesegnet. Jedoch Fehlanzeige!

Unendliche Geschichte
Obwohl selbst FP-Stadtvize Detlef Wimmer noch vor zwei Monaten zur Neugestaltung des Parks und den Begleitmaßnahmen wie Alk-Verbot und Schutzzone meinte: „Im Paket entstünde wahrscheinlich der bestmögliche Effekt“, wollen nun zwei seiner Parteikollegen die unendliche Geschichte weiter in die Länge ziehen.

FP-Gemeinderäte fordern Vertagung
Denn jetzt wo endlich ein Alk-Verbot und eine Schutzzonenverordnung für den Hessenpark real werden, wollen die Gemeinderäte Günther Kleinhanns und Wolfgang Grabmayr von der einst einstimmig beschlossenen Umgestaltung des Parks nichts mehr wissen und sagen: „Der geplante Beschluss soll so lange vertagt werden, bis wir Klarheit über die Wirkung der getroffenen Maßnahmen haben!“

Mario Ruhmanseder, Kronen Zeitung

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