Di, 18. Dezember 2018

Mahlzeit!

11.05.2018 10:17

Gegen Plage: Tauben in Thailand auf dem Speiseplan

Um der Taubenplage Herr zu werden, schlägt ein Bezirksvorsteher in Thailand vor, diese auf den Speiseplan zu nehmen. „Die Zahl der Tauben wächst jedes Jahr um das Vier- bis Fünffache. Wenn wir nichts unternehmen, wird sich das Problem verschlimmern“, meinte Plaek Thepparak, oberster Behördenvertreter des Landkreises Mueang Lop Buri in der zentralen Provinz Lop Buri. Erst vor Kurzem hatte ein Bürgermeister in Norditalien eine ähnlich ungewöhnliche Idee: Als Lösung für die stark steigende Zahl von Biberratten, rief er zum Verzehr der Nagetiere auf

Bewohner in der Provinz Lop Buri erhalten nun zehn Baht (rund 0,26 Euro) pro gefangener Taube. Die Tiere kommen dann erst einmal in ein Quarantänezentrum in einer Nachbarprovinz. Unter bestimmten Voraussetzungen sollen die Vögel auch verzehrt werden - „aber nur wenn sie hygienisch sind und gut gekocht werden“, sagte Plaek.

Tauben-Kochwettbewerb
In Mueang wurde diese Woche bereits ein Tauben-Kochwettbewerb mit Geldpreisen veranstaltet. Dabei kam unter anderem gebratene Taube mit Papayasalat auf den Tisch.

Plaek beklagt, dass die zahlreichen Tauben Getreidefelder leer fressen. Außerdem beschmutzten sie mit ihrem Kot Regierungsgebäude, historische Bauten, Tempel und Wohnhäuser. „Früher konnten die Menschen Regenwasser trinken, aber heute müssen sie Trinkwasser kaufen, weil das Regenwasser durch Taubenkot verschmutzt ist“, sagte der Bezirksvorsteher.

Die rund zwei Stunden nördlich von Bangkok entfernte Provinz Lop Buri ist bei Touristen sehr beliebt. Bisher war sie insbesondere wegen der zahlreichen dort lebenden Affen bekannt, die Taubenpopulation ist allerdings deutlich größer. „Es gibt rund 3000 Affen, aber Hunderttausende Tauben“, sagte Plaek.

Biberratten-Fleich „schmeckt besser als Hase“
Erst Anfang Mai schlug der Bürgermeister einer norditalienischen Gemeinde den Verzehr von Biberratten als Lösung für die stark steigende Zahl dieser Nagetiere vor. Zudem versicherte er, dass „das Fleisch besser schmeckt als jenes von Hasen.“ Sein Vorschlag löste heftige Kritik der Tierschutzverbände aus. 

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