Mo, 22. Oktober 2018

Teuerstes Pflaster

03.05.2018 09:20

Bei Immobilienpreisen ist Kitzbühel unschlagbar

Die Preise für Einfamilienhäuser sind 2017 wieder gestiegen. Innerhalb von fünf Jahren ist der Durchschnittspreis österreichweit um 29 Prozent nach oben geklettert. Teuerstes Pflaster bundesweit bleibt Kitzbühel. Dies geht aus Grundbuch-Auswertungen von Re/Max hervor.

Ein typisches Einfamilienhaus kostete im Vorjahr in Österreich 225.819 Euro und damit um 8,4 Prozent mehr als noch 2016. Die Zahl der Verkäufe sank 2017 um 5,6 Prozent auf 10.952 Einfamilienhäuser. Am teuersten waren Einfamilienhäuser auch 2017 wieder im Bezirk Kitzbühel. Der durchschnittliche Verkaufswert lag bei 1,32 Mill. Euro. Jedes vierte Haus kostete dort weniger als 497.500 Euro. Ein Viertel lag auch bei mehr als 2,07 Mio. Euro. „Um diesen Wert könnte man sich im Südburgenland übrigens eine Siedlung mit 24 Einfamilienhäusern kaufen“, betont man seitens Remax.

Innsbruck teuerste Landeshauptstadt
Teuerste Landeshauptstadt war Innsbruck mit einem Durchschnittspreis von 752.929 Euro, ein Plus von 183.000 Euro gegenüber 2016 und von 49.000 Euro gegenüber dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2015. Insgesamt war Tirol mit einem Durchschnittspreis von 474.350 Euro (+16 Prozent) das zweitteuerste Bundesland.

Burgenland am günstigsten
Die höchsten Preise im Bundesländervergleich gab es in Wien mit 532.831 Euro (+15 Prozent). An dritter Stelle lag Salzburg mit durchschnittlich 406.363 Euro (+11 Prozent), gefolgt von Vorarlberg mit 379.211 Euro (+6,6 Prozent), Oberösterreich (223.174 Euro, +7,0 Prozent), Niederösterreich (190.270, +7,0 Prozent), Kärnten (189.574, +3,8 Prozent) und der Steiermark (182.305, +6,4 Prozent). Am niedrigsten war der Durchschnittspreis im Burgenland mit 129.107 Euro, die Preissteigerung fiel aber mit 15,5 Prozent kräftig aus.

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