Dem 53-Jährigen wird vorgeworfen, bei Wertpapiergeschäften zwölf Anleger aus Deutschland, der Schweiz, der Türkei und den USA geprellt haben. Ein Geständnis hat der Mann bisher nicht abgelegt, er beteuert, niemals in betrügerischer Absicht gehandelt zu haben und sieht sich selbst als Opfer.
Für den Prozess sind bis 25. November acht Verhandlungstage anberaumt, Vorsitzende ist Richterin Angelika Prechtl-Marte. Verteidigt wird der Angeklagte vom Dornbirner Rechtsanwalt Christoph Rümmele. 20 Zeugen sind geladen.
Langes "Katz-und-Maus-Spiel"
Der Fall des mutmaßlichen Betrügers hatte während längerer Zeit für Schlagzeilen gesorgt, weil der Angeklagte sich vor dem ursprünglich im Juni 2008 angesetzten Prozess nach London absetzte. Dort nahmen ihn die britischen Behörden im August fest, setzten ihn aber gegen Kaution auf freien Fuß.
Nachdem die Auslieferung nach Österreich offenbar kurz bevor stand, machte sich der Feldkircher Mitte März dieses Jahres erneut aus dem Staub, ehe seine Flucht im April in Nizza zu Ende ging.
Symbolbild








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