Nach Vorermittlungen gegen die Tatverdächtigen starteten die Kriminalbeamten der Suchtgiftgruppe im Oktober 2008 mit der strategischen Vorbereitungen zur groß angelegten Operation. Die Zugriffe in Klagenfurt und in Moosburg erfolgten dann zwischen Anfang Jänner und Ende Oktober 2009.
„Bei der Schwerpunktaktion gegen schwarzafrikanische Drogendealer konnten 25 Händler und 80 Konsumenten ausgeforscht werden“, weiß Werner Pissnig, Leiter der Suchtgiftgruppe. Die meisten der Verhafteten stammen aus Afrika; aber auch Kroaten, Rumänen und Österreicher – wie ein Jus-Student aus Wien – finden sind darunter.
Die 25 verhafteten Dealer stehen im Verdacht, 2,5 Kilogramm Kokain, 1,8 Kilo Heroin und 30 Kilogramm Cannabis mit einem Straßenverkaufswert in der Höhe von 590.000 Euro an Kunden weitergegeben zu haben.
Dealer von jungen Frauen unterstützt
Im Zuge der Operation wurden nicht nur Dealer und Kuriere, sondern auch deren Hintermänner in Wien gefasst - ein großer Erfolg im Kampf gegen die schwarzafrikanischen Drogenbanden, der wohl nicht lange nachwirken dürfte. "Die Arbeit mit afrikanischen Banden ist äußerst schwierig. Fällt ein Dealer aus, rückt sofort ein neuer nach", berichten die Beamten. Unterstützt werden die Täter bei ihrer Arbeit oft von jungen Frauen, die Wohnungen, Handys und Autos zur Verfügung stellen.
von Thomas Leitner ("Kärntner Krone") und kaerntnerkrone.at
Symbolbild








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