So, 21. Oktober 2018

Stromproduktion steigt

19.04.2018 19:00

Millionen Euro fließen in das Kraftwerk Schütt

Mit einer Investition von 25 Millionen Euro nimmt die Kelag die Erneuerung ihres größten Technik-Methusalems in Angriff: Ab Juni wird das Laufkraftwerk Schütt aus dem Jahr 1911 erneuert, die Leistung wird ausgebaut. Eine Naturverträglichkeitsprüfung und eine Bauaufsicht sollen dabei die Umwelt schützen.

Die Bundesregierung hat mit der neuen Klima- und Energiestrategie den Zielpfad vorgegeben: Bis 2030 soll die rot-weiß-rote Stromproduktion zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie erfolgen. Weil neue Projekte oft jahrelang in Genehmigungsverfahren festhängen, wollen Energieversorger aus bestehenden Anlagen mehr herausholen. „Anlagen wie das Kraftwerk Schütt sind wesentliches Element zur Erreichung der Ziele. Unser größtes Laufkraftwerk wird saniert beziehungsweise erneuert“, kündigt Kelag-Vorstand Manfred Freitag an.

Mit dem Ausbau wird die Leistung gesteigert
Erneuert werden Wehranlage, Oberwasserkanal, der Maschinensatz mit Turbine und Generator. Mit dem Ausbau der Erzeugungskapazität wird die Leistung auf 12,5 Megawatt, die Stromproduktion um fünf Prozent auf 62 Millionen Kilowattstunden gesteigert. Das entspricht dem Jahresbedarf von 17.000 Haushalten.

Baubeginn ist im Juni
Baubeginn ist Juni. Bis zur Fertigstellung (März 2019) wird kein Wasser ausgeleitet. „Es wird in dieser Zeit mehr Strömung geben, Kiesbänke können überschwemmt werden“, so Bereichsleiter Christian Rupp.

Rücksicht soll auf die Laichzeit von Fischen genommen werden
Um die Umwelt zu schonen, wurde eine Naturverträglichkeitsprüfung absolviert, die Arbeiten erfolgen unter Aufsicht. Rücksicht soll auf die Laichzeit von Fischen genommen werden.

Thomas Leitner
Thomas Leitner

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