Di, 23. Oktober 2018

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06.04.2018 17:36

In Helm gepinkelt: Mobbing-Affäre bei Polizei

Mit einem unappetitlichen Vorfall sieht sich die Kärntner Polizei konfrontiert. Während einer Einsatzübung am Donnerstag sollen Kollegen eines Polizisten in dessen Helm uriniert haben, den der Beamte danach aufsetzte. Das soll aber nur der vorläufige Höhepunkt einer länger dauernden Mobbing-Affäre gewesen sein.

Auf Anfrage der „Krone“ bestätigte Polizeisprecher Rainer Dionisio diesen Vorfall: „Am Donnerstag gab es eine Übung der Einsatzeinheit, bei der auch die Einsatzhelme getragen wurden. Als der Bezirksinspektor seinen Helm aufsetzte, ergoss sich der Urin über seinen Kopf und Körper.“ Der Mann meldete den Vorfall. Wie der Urin in den Helm gelangt ist, sei noch unklar.

Die Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß ordnete sogleich die Aufklärung des höchst unappetitlichen Zwischenfalls an. „Es wird wegen Sachbeschädigung ermittelt. Sollte sich im Laufe der Untersuchungen herausstellen, dass ein Teilnehmer der Übung dafür verantwortlich ist, wird mit aller Vehemenz durchgegriffen“, bekräftigt Dionisio.

Das Opfer soll schon länger unter Mobbing-Attacken durch Kollegen leiden, schilderte seine Ehefrau in einem E-Mail, das sie an Innenminister Herbert Kickl geschickt hat. Darin beklagt sie, dass Kollegen dem Beamten aus dem Weg gehen und ihm den Handschlag verweigern würden.

Christian Spitzer
Christian Spitzer

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