Do, 18. Oktober 2018

Platter und Felipe:

03.04.2018 12:54

„Maßnahmen-Plan für Transit und Wohnen 2018 steht“

„Mit dem Regierungsprogramm für Tirol 2018 bis 2023 liegt ein umfangreiches und punktgenaues Arbeitsprogramm für die aktuelle Legislaturperiode vor. Die heutige Sitzung stand ganz im Zeichen der beiden Kernthemen Wohnen und Transit. Man spürt, dass die neu gewählte Landesregierung an einem Strang zieht, um beide Herausforderungen zu bewältigen“, betonten LH Günther Platter und Vize Ingrid Felipe nach der ersten offiziellen Regierungssitzung am Dienstag.

Das oberste Ziel in Sachen Transit ist es, die LKW-Fahrten schrittweise bis nach der Fertigstellung des Brenner Basistunnels im Jahr 2027 auf unter eine Million Fahrten zu reduzieren. Beim Wohnen soll die Vertragsraumordnung  ausgeweitet, über 12.000 Wohnungen gebaut und die Spekulationen bekämpft werden.

Transit: Auf Bewährtes setzen und neue Wege gehen
Unter der Federführung von LH Platter und LHStvinIngrid Felipe wird eine Arbeitsgruppe unter anderem die Ausweitung entlastender Maßnahmen wie das sektorale Fahrverbot evaluieren. „Einerseits setzen wir auf Bewährtes wie den Lufthunderter als Voraussetzung für das sektorale Fahrverbot. Gleichzeitig gehen wir auch neue Wege“, so LHStvin Felipe. „Die Kernelemente der Transit-Strategie sind das klare Bekenntnis zum Brenner Basistunnel, die Beibehaltung der Blockabfertigungen, die Einführung einer Korridormaut von Verona bis München sowie die Förderung des kombinierten unbegleiteten Verkehrs und der rollenden Landstraße. Zudem wollen wir die Möglichkeit eines automatisierten Dosiersystems prüfen“, erklärt LH Platter.

Außerdem soll ein All-Parteien-Antrag im Tiroler Landtag zur Reduzierung des Schwerverkehrs erarbeitet werden: „Bei diesem außerordentlich wichtigen Thema für die Zukunft Tirols ist es wichtig, dass dem Grunde nach alle an einem Strang ziehen“, sind sich LH Platter und LHStvin Felipe einig.

Wohnen: Mehr Transparenz und klare Regeln
„Leistbares Wohnen ist eine der zentralen Zukunftsfragen des Landes. Der knappe Wohnraum gepaart mit der Attraktivität Tirols führt zu schwierigen Rahmenbedingungen und steigenden Preisen am Tiroler Wohnungsmarkt. Damit Wohnen nicht zum Luxus wird, braucht es ein vielfältiges Maßnahmenpaket“, sagt LH Platter.

Eine Leerstandserhebung, ein Mietunterstützungsmodell zur Entlastung von Mieten und Vermeidung von Mitnahmeeffekten, eine externe Mietpreiserhebung und die Evaluierung und eventuelle Nachjustierung der gedeckelten Wohnkosten - „es braucht ein Mehr an Markttransparenz sowie neuem Wohnraum und ein Weniger an Spekulationen. Es geht darum, die Lebenskosten in Tirol massiv zu senken. Wohnen ist dabei ein wesentliches Element - daher bedarf es hier unserer größten Anstrengungen, um die Tirolerinnen und Tiroler bestmöglich zu unterstützen und finanziell zu entlasten“, so LHStvin Felipe. Dies beziehe die Umsetzung von qualifizierten Vorkaufsrechten und längere Preisbindungen im geförderten Wohnbau mit ein.

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