Hessenpark

Hoteldirektor mit Hilferuf an Linzer Bürgermeister

„Man kann die Probleme im Hessenpark nicht einfach so wegdesignen“, meinte VP-Stadtvize Bernhard Baier zuletzt zum wiederholten Male in der „Krone“, dass es neben der Neugestaltung auch ordnungspolitische Maßnahmen braucht. Was auch der Hilferuf eines Hoteliers an die Stadtgranden mehr als deutlich macht!

Auch zuletzt, als das Planungsbüro, das mit der Neugestaltung des Hessenparks beauftragt ist, zur Begehung lud und die geplanten Maßnahmen präsentierte, war die Exekutive vor Ort um betrunkene „Parkbewohner“ davon abzuhalten, die Versammlung zu stören.

„Nicht mehr länger zusehen“
Das Klientel im Problempark will sich eben einfach nicht vertreiben lassen und tut das auch lautstark kund. Und eines erscheint dabei auch klar: Wenn es schon demnächst noch wärmer wird, steigt auch die Frequenz im Hessenpark wieder. Dass die Situation aber bereits jetzt mehr als ernst ist, zeigt nun der Hilferuf des Hoteldirektors des benachbarten Park-Inn-Hotels: In einem Brief an SP-Bürgermeister Klaus Luger, dessen Stellvertreter und den Tourismusverband bittet er, nicht mehr länger zuzusehen. Vor allem seine Schilderungen, wie das „Zusammenleben“ mit den Nachbarn derzeit aussieht, machen einfach fassungslos!

Sicherheitsdienst in der Nacht
In der Früh komme es immer wieder vor, dass „Parkbewohner“ vorm Hotel die Gäste beleidigen. Andere würden das Park Inn betreten, um schon mal in der Hotellobby (!) ihre Notdurft zu verrichten. Wieder andere beleidigen die Mitarbeiter. Und Mittwoch Abend marschierte ein Park-Stammgast ins Hotel, warf im Restaurant Tische und Stühle um, um am Ende den Feuerwehrnotfallknopf zu drücken. Weiter schreibt der Hoteldirektor, dass er ernsthaft darüber nachdenken würde, sein Hotel künftig in der Nacht durch einen Sicherheitsdienst schützen zu lassen - und das in Linz

Mario Ruhmanseder, Kronen Zeitung

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