Fr, 18. Jänner 2019

Neues Projekt in OÖ:

30.03.2018 07:00

Betagten wird daheim auf die Beine geholfen!

Wenn’s funktioniert, soll in spätestens drei Jahren auch Patienten außerhalb von Linz daheim statt im Spital auf die Beine geholfen werden. Das Krankenhaus der Elisabethinen in Linz hat in Zusammenarbeit mit Land OÖ, der GKK und Hausärzten ein Projekt gestartet, das betagte Patienten schneller nach Hause bringen wird.

Ein Team aus Therapeuten, Ärzten und - falls nötig - Psychologen begleitet die Patienten daheim in den Alltag zurück. Ansonsten müssten diese Menschen im Spital auf der Geriatrischen Abteilung remobilisiert werden, etwa nach Stürzen, langen Krankenhausaufenthalten oder Operationen. „Wir haben derzeit sieben Plätze für Patienten aus Linz, und wir sind überbucht“, freut sich Dr. Hendrik Koller von der Akutgeriatrie über den großen Patientenandrang. Schon seit einem halben Jahr läuft der Probebetrieb von „Besser Zuhause“, und 32 Patienten im Alter von 72 bis 94 Jahren haben schon daran teilgenommen.

„Geld war kein Thema“
Finanziert wird das Programm vom Land OÖ und der Gebietskrankenkasse. Dass es günstiger ist, wenn die Therapeuten die Patienten daheim betreuen - es sind im Durchschnitt fünf Einheiten pro Woche über vier bis sechs Wochen geplant -, als im Spital, liegt auf der Hand. „Das Geld war aber nie ein Thema“, beteuern Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander und GKK-Obmann Albert Maringer unisono.

Angehörige eingebunden
„Auch für unsere Therapeuten ist es eine Abwechslung, nicht nur im Spital zu arbeiten. Sie erkennen in den Wohnungen der Patienten auch potenzielle Gefahrenquellen, die etwa zu Stürzen führen, und binden auch die Angehörigen ein“, sagt Ordensklinikum-Geschäftsführer Raimund Kaplinger.

Markus Schütz/Kronen Zeitung

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