Mi, 18. Juli 2018

Spenden erbeten:

26.03.2018 13:08

Freunde helfen Kurden in Not

Schutz und liebevolle Aufnahme hatte die syrisch-kurdische Familie Mohammad in Oberwart gefunden. Doch dann kam die Abschiebung der Mutter und ihrer vier Kinder nach Bulgarien. Kurz darauf wurde auch der Ehemann dorthin gebracht. Freunde kämpfen jetzt für ihre Rückkehr und haben ein Spendenkonto eingerichtet.

Als Kurden waren die Mitglieder der Familie Mohammad in Syrien doppelter Gefahr ausgesetzt: Der Tod drohte durch Islamisten ebenso wie durch Regierungstruppen. Auf getrennten Wegen kamen die Eltern und ihre vier Kinder nach Österreich. Die Mutter – ihr Bruder ist Österreicher – und die Söhne wurden hier zum Asylverfahren zugelassen. Weil der Vater jedoch in Bulgarien schon einmal registriert worden war, ist nach Auffassung von Juristen dieses Land für seinen Fall zuständig. Daraufhin entschied die Fremdenpolizei, die ganze Familie nach Bulgarien abzuschieben.

„Dort drohte ihnen die Obdachlosigkeit“, so Irmgard Seidler, eine Freundin. Und auch Hans-Peter Polzer vom Roten Kreuz kennt die Mohammads und unterstützt sie: „Wir haben mit den Kollegen in Bulgarien Kontakt aufgenommen. Somit sind Unterkunft und Verpflegung zunächst einmal gesichert.“ Außerdem kämpfen viele Oberwarter für die Rückkehr der Kurden. Sie haben einen Anwalt eingeschaltet. Spendenkonto: Raiffeisen Bezirksbank Oberwart, „Fam. Mohammad“, AT69 3312 5002 0130 7404

P. Huber, Kronen Zeitung

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