Mo, 22. Oktober 2018

Frust auf der JKU:

26.03.2018 08:32

Wie reagiert Rektor Lukas auf brisante Umfrage?

Wie reagiert JKU-Rektor Meinhard Lukas auf die Umfrage des Uni-Betriebsrates (wir berichteten), die neben etwas Lob auch viel Kritik enthält?

„Krone“: Die Umfrage des Betriebsrates zeigt, aus vielen kritischen Einzelstimmen zusammengesetzt, ein relativ frostiges Stimmungsbild an Ihrer  JKU. Können Sie das nachvollziehen?
Meinhard Lukas: Der Senat (neben  Rektorat und  Universitätsrat oberstes Leitungsorgan der Uni; Red.) hat gerade eine Sechsjahresstrategie des Rektorats einstimmig beschlossen. Eine frostige Stimmung sieht anders aus. Natürlich gibt es auch Widerstand gegen wichtige Weichenstellungen. Das nehmen wir sehr ernst. Es kann sich aber nicht jede einzelne Stimme durchsetzen.

„Krone“: Wer Sie kennt, weiß, dass Sie einen durchaus fordernden Führungsstil haben. Dass man damit auch aneckt, kann ja vorkommen, oder?
Lukas: Vor Entscheidungen binden wir alle Gruppen der Uni intensiv ein. Für die erwähnte Sechsjahresstrategie habe ich über 100 Gespräche geführt. Am Ende muss es aber ein Ergebnis geben. Das sind wir der Uni und dem Steuerzahler schuldig.

„Krone“: Es ist ja nicht das erste Mal, dass Sie an der JKU auf Widerstand stoßen mit Ihrer Umbauarbeit. Wollen Sie diese Arbeit weiterführen und auch eine zweite Periode Rektor bleiben?
Lukas: Ich arbeite gerne für unsere Universität. Für die anstehenden Budgetverhandlungen braucht das Rektorat natürlich viel Rückhalt aus der Uni. Letztlich treffe ich die Entscheidung für eine Wiederkandidatur mit meiner Familie.

Interview: Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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