Mi, 16. Jänner 2019

Polizei warnt:

17.03.2018 10:06

Online-Liebschaften bleiben höchst gefährlich

Beim sogenannten Love- oder Romance-Scamming erschleichen sich Betrüger in Online-Partnerbörsen und Sozialen Netzwerken das Vertrauen potenzieller Opfer und spielen ihnen eine vermeintliche Zuneigung und die große Liebe vor. Erst im Dezember wurde eine Nordburgenländerin, wie berichtet, um 75.000 Euro erleichtert.

Die Liebe ist nicht nur ein seltsames sondern in heutiger Zeit auch ein gefährliches Spiel. Unter einem Vorwand bitten die Betrüger ihre Opfer nach einiger Zeit um eine Geldüberweisung, zum Beispiel weil sie im Ausland in eine finanzielle Notlage geraten sind – und viele zahlen, da sie von ihren Online-Bekanntschaften längst emotional abhängig sind. Anfänglich kann es sogar vorkommen, dass geliehenes Geld zurückgezahlt wird, um Vertrauen aufzubauen – weitere Zahlungen werden aber dann definitiv nicht mehr rücküberwiesen.

Vorsicht ist geboten wenn:  die neue Online-Bekanntschaft schon nach kurzer Zeit von der großen Liebe spricht bis hin zu einem Heiratsversprechen.

.)  die Liebschaft praktisch immer Zeit hat und ständig für virtuelle Gespräche zur Verfügung steht.

.)  das Gegenüber im Ausland lebt und Treffen immer nur verspricht, diese dann aber kurzfristig absagt.

.)  Scans von persönlichen Dokumenten oder Ausweisen verlangt werden, um ein Visum zu bekommen.

.)  die Sprache auf etwaige Geldnöte kommt.

Die einfachste Lösung ist dabei: Kontakt sofort abbrechen und Beweise an die Polizei weiterleiten!

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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