Auch Brust- und Dickdarmkrebs, Bluthochdruck, eine Verringerung der Muskelkraft und eine deutlich höhere Anfälligkeit für Infektionskrankheiten werden mit einem Mangel an Vitamin D in Verbindung gebracht.
Solarium steigert nur das Hautkrebsrisiko
Zieht der Winter ins Land, wird die Lage oft prekär. Denn: Vitamin D wird zu 90 Prozent vom Körper unter dem Einfluss von Sonnenstrahlen gebildet.
Wer meint, sich in der kalten Jahreszeit durch den Besuch von Sonnenstudios durchmogeln zu können, der irrt. Dort kann man höchstens die ohnehin unbekömmliche UVA-Strahlung tanken, kaum aber die für die Vitamin-D-Bildung essentielle UVB-Strahlung. Parallel zur Erhöhung des Hautkrebsrisikos steigt im Solarium der Vitamin-D-Spiegel nicht an.
Fetter Fisch und Sonnenstunden
Wer kann, sollte deshalb lieber sooft wie möglich ins Freie gehen und die wenigen Sonnenstunden des Winters immer ausnützen. Es reichen bereits dreimal wöchentlich fünfzehn bis 30 Minuten Sonne auf Armen und Gesicht.
Über die Nahrung kann Vitamin D zum Beispiel durch Lebertran oder fettreichen Fisch wie Lachs oder Makrelen aufgenommen werden. Auch Pilze und Avocados sollten öfter in den Speiseplan eingebaut werden. Des Weiteren empfiehlt sich die Einnahme von Vitamin-D-Präperaten.
Vitamin-D-Check
Der optimale Vitamin-D-Wert liegt US-Empfehlungen zufolge bei 32 Nanogramm. Werte unter 30 Nanogramm stellen einen gefährlichen Mangel dar, der Krankheiten begünstigt. Wer genau wissen will, ob er gut versorgt ist oder ob ein Mangel vorliegt, kann den sogenannten "25 Oh-Vitamin-D-Spiegel" im Blut beim Arzt checken lassen. Der Check kostet 70 Euro (zum Beispiel bei "Woman&Health" in Wien). Danach kann entschieden werden, ob eine Therapie in Kapselform notwendig ist.









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.