Crash bei der Landung

Russisches Flugzeug in Syrien abgestürzt: 32 Tote

Ausland
06.03.2018 15:07
Porträt von krone.at
Von krone.at

Beim Absturz einer russischen Transportmaschine des Typs Antonow An-26 auf dem Luftwaffenstützpunkt Hamaimim in Syrien sind am Dienstagnachmittag 39 Menschen ums Leben gekommen. Bei den Toten handelt es sich um 33 Passagiere und um sechs Mitglieder der Crew. “Sie sind alle tot“, hieß es in einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums.

“Sie sind alle tot“, hieß es weiter. Die Maschine sei demnach 500 Meter vor der Landebahn in Hamaimim aufgeschlagen. „Nach Berichten vor Ort gab es keinen Beschuss auf das Flugzeug“, teilten die russischen Behörden mit.

Das Unglück ereignete beim Landeanflug auf den Luftwaffenstützpunkt. Ursache dürfte ein technisches Gebrechen gewesen sein.

Russland nutzt Stützpunkt seit 2015
Russland nutzt den Stützpunkt nahe der Stadt Latakia am Mittelmeer seit 2015 für den Einsatz seiner Luftwaffe in Syrien. Im syrischen Bürgerkrieg unterstützt Moskau die Führung von Präsident Bashar al-Assad. Einer der vielen Kriegsschauplätze in Syrien ist Afrin. Für den Kampf um diese Stadt werden sogar Truppen von der IS-Front abgezogen.

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