25.02.2018 13:47 |

Heldenhafter Hund

„Rex“ beschützt Bub vor Einbrechern - angeschossen

Heldenhafter Hunde-Einsatz in den USA: Ein deutscher Schäferhund wurde mehrmals angeschossen und geschlagen, als er seinen jugendlichen Besitzer vor Einbrechern beschützten wollte. "Rex" überlebte schwer verwundet. Seine Familie hat jetzt einen Spendenaufruf gestartet, um die medizinische Behandlung ihres "Helden" auch weiterhin gewährleisten zu können.

Zwei Diebe brachen in der Vorwoche in das Haus einer Familie im Bundesstaat Washington im Nordwesten der USA ein. Der 16-Jährige war zu diesem Zeitpunkt mit seinem Schäferhund "Rex" allein zu Hause. Als der Teenager sich mit seinem Hund vor den Eindringlingen in einem Schrank im oberen Stockwerk des Hauses versteckte, rannte "Rex" nach unten, um sich den Männern entgegenzustellen. Die Einbrecher prügelten auf das Tier an und ließen es verletzt zurück.

Einbrecher schossen "Rex" in Hals, Bein und Knie
Aber damit hatten sie den Hund unterschätzt: Als die Unbekannten in das Schlafzimmer vordrangen, in dem sich der Bub versteckt hielt, eilte "Rex" seinem Herrchen erneut zu Hilfe. Die Einbrecher eröffneten das Feuer und schossen "Rex" in Hals, Bein und Knie - aber er schaffte es dennoch zu überleben. Die Einbrecher suchten Weite, bevor die Polizei am Tatort eintraf, von ihnen fehlt jede Spur.  Der Schäferhund wurde in kritischem Zustand in eine Tierklinik gebracht und befindet sich auf der tierärztlichen Intensivstation.

"Als sie das Zimmer betraten, in dem sich mein Neffe im Schrank versteckte, kam "Rex" mit dem letzten Rest an Kraft, die ihm geblieben war, und warf sich auf sie. Er wusste, dass mein Neffe in Gefahr war", erklärt Susy Cadena, die Tante des Teenagers, auf einer GoFundMe-Seite, die eingerichtet wurde, um Geld für die Behandlung von "Rex" zu sammeln. "Mein Neffe wurde von seinem ewigen Freund beschützt, mit allerletzter Kraft, um das zu tun, was ihm sein bedingungsloser, liebevoller Instinkt sagte", fügte die Frau hinzu. 

Die Spendensammlung konnte binnen kürzester Zeit das Ziel von 10.000 US-Dollar erreichen. Die Besitzer hatten zuvor bereits Kosten in der Höhe von mehr als 2000 US-Dollar für die medizinische Behandlung des Hundes verrechnet bekommen.

Harald Dragan
Harald Dragan
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.