156 Schulen machen mit

Kaum Bewegung bei der täglichen Turnstunde

Sehr, sehr ruhig ist es um die tägliche Turnstunde an unseren Schulen geworden! Seit dem Herbst hat sich die Zahl der Anmeldungen für das vom Bund bezahlte Projekt kaum verändert. Im Herbst waren 156  der rund 830 Pflichtschulen dabei.  Ursprünglich hat LH-Vize und Sport-Landesrat Michael Strugl von der ÖVP sogar eine Teilnehmer-Quote von 80 Prozent angestrebt.  

„Bewegung und Sport sind entscheidend für die Entwicklung junger Menschen. Deshalb darf die tägliche Turnstunde nicht an der Schulbürokratie scheitern“, ärgert sich SPÖ-Landtagsabgeordnete Sabine Promberger. Beim Landtags-Ausschuss war zuletzt die Bewegungsstunde Thema. Ihr Fazit: „Seit Herbst hat sich bei den Anmeldungen kaum etwas getan.“

Bund zahlt Kosten
Somit nehmen im ersten Jahr des Projekts von Ex-Sportminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) nur 18 Prozent der Schulen teil. Im Burgenland sind es 80 Prozent. Dort fiel der Startschuss aber im Herbst 2016. 

Viele Befürworter
Dass sich im Land ob der Enns so wenig bewegt, überrascht. Für die Schulen ist das Angebot kostenlos. Die Bezahlung der Bewegungscoaches übernimmt der Bund. Und es gibt auch viele Befürworter. So outete sich im Herbst Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander (ÖVP) als Fan der Aktion. Sie sagte: „Ziel ist es, die tägliche Bewegungs- und Sporteinheit an den oberösterreichischen Schulen rasch zu etablieren und auf weitere Schulen auszurollen. Kinder wollen sich bewegen. Diesen Umstand müssen wir nutzen.“

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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