Schweinemast-Skandal

Ermittlungen im Krimi um Tierqualen abgeschlossen

Kärnten
02.02.2018 07:15
Porträt von Thomas Leitner
Von Thomas Leitner

Die Ermittlungen rund um Tierqualen in einem Kärntner Schweinemast- und Schlacht-Betrieb sind abgeschlossen. Bei der Staatsanwaltschaft ist jetzt das veterinärmedizinische Gutachten eingelangt. Nach einem Einstellungsantrag von einem Beschuldigten prüft jetzt das Landesgericht die Verdachtslage.

Tierschutzaktivisten haben die  Missstände in dem bekannten Betrieb in Unterkärnten mit versteckten Kameras dokumentiert.  Nachdem die teils schockierenden Aufnahmen an die Öffentlichkeit gelangt waren, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Verdachts  der Tierquälerei gegen mehrere Beschuldigte.

Fragen blieben offen
 Ein Gutachten über Schweinehaltung und Schweinewirtschaft hat im Dezember, wie berichtet, Überlastung und  Überforderung des Personals als Gründe für die Missstände  ausgemacht. Da  weitere  Vorwürfe in dem Expertenbericht nicht geklärt werden konnten, hat die Staatsanwaltschaft ein zweites Gutachten angefordert.

„Das Gutachten eines Veterinärmediziners liegt jetzt ebenfalls vor. Kommt es zu keinen weiteren Verzögerungen, sind die Ermittlungen damit fertig“, erklärt  Markus Kitz, Sprecher der Staatsanwaltschaft in Klagenfurt. Die seit Juni 2017 andauernden Ermittlungen  sind abgeschlossen.

Einstellungsantrag wird vom Gericht geprüft
 Nach einem Einstellungsantrag von einem der Beschuldigten ist jetzt aber  das Gericht am Zug. „Es wird nach dem Antrag überprüft, ob ein strafrechtlich relevanter Sachverhalt vorliegt“, erläutert Kitz. Wie lange die Prüfung durch einen Richter dauert, ist unklar. Dafür gibt es keine Frist. 

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