Der KAC erwies sich auch ohne den angeschlagenen Torjäger Andrew Schneider als initiativeres und spielerisch überlegenes Team, scheiterte aber immer wieder an Fehervar-Goalie Satosaari. Der Finne parierte 55 von 56 Schüssen auf sein Gehäuse, sein Gegenüber Enzenhofer wurde hingegen nur 18 Mal geprüft.
Vas (9.) brachte die Hausherren im Powerplay in Führung, ebenfalls im Überzahlspiel schaffte Kalt (37.) erst im Finish des zweiten Drittels den Ausgleich. Danach drückten die "Rotjacken" auf die Entscheidung, die aber auch in der Overtime nicht glücken wollte. Im Penaltyschießen versagten Craig und Ratz die Nerven, Kovacs und Ladanyi trafen hingegen für Fehervar.
Hochspannung in Villacher Eishalle
Spannend verlief am Dienstagabend das Match des VSV gegen die Linzer in der Villacher Eishalle: Die beiden aktuellen Spitzenteams der Liga lieferten einander vor 3.800 Zuschauern einen offenen Schlagabtausch. Die Führung von Robert Lukas (7.) glich Ban (12.) aus, das 2:1 in Überzahl von Brad Purdie (14.) egalisierte Michael Raffl (17.). Auch nach der ersten Pause waren es die ebenbürtigen Oberösterreicher, die vorlegten. Pat Leahy traf in der 33. Minute im Powerplay, ehe VSV-Routinier Wolfgang Kromp, ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis, in der Schlussminute des Mitteldrittels erneut ausglich.
Im Schlussabschnitt nützten die Kärntner, die in der Schlussphase mehr Kraftreserven mobilisieren konnten, eine 5:3-Überzahl zur erstmaligen Führung. Verteidiger Mickey Elick traf in der 46. Minuten nach Zuspiel des Schweden Mikael Wahlberg. Die endgültige Entscheidung brachte das Unterzahltor nach einem Solo von Ex-KAC-Spieler Ban zehn Minuten vor dem Ende.
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