Jährlich werden die Miet-Richtwerte an die Inflationsrate angepasst. Heuer fällt diese Korrektur vergleichsweise niedrig aus: Mit durchschnittlich einem Prozent ist sie nur halb so hoch wie im Vorjahr! Die Richtwerte dienen als Basis zur Berechnung von Altbau-Wohnungsmieten und sind von Bundesland zu Bundesland verschieden.
Wie das Bundesministerium für Justiz imBundesgesetzblatt II Nr. 116/2004 am 8. März verlautbarthat, steigen die Miet-Richtwerte heuer nur um ein Prozent (2003:1,9 Prozent). Betroffen sind österreichweit etwa 200.000Altbauwohnungen, d.h. in erster Linie Wohnungen, die vor dem Jahr1945 errichtet worden sind, und für die der Richtwert alsBerechnungsbasis der Wohnungsmiete gilt. Die Regelung gilt ab1. April.
Von Bundesland zu Bundesland verschieden Jedes Bundesland addiert oder subtrahiert nach eigenenKriterien (je nach Lage und Ausstattung der Wohnung) berechneteZu-/Abschläge zum Richtwert dazu oder weg. Die höchstenWerte ergaben sich mit 6,71 Euro für das Bundesland Vorarlberg,das Burgenland ist mit 3,99 Euro am geringsten betroffen. DieseWerte gelten für 80 Quadratmeter-Wohnungen.
...pro Quadratmeter Pro Qadratmeter erhöhnen sich die Mietpreiseim Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich umdWien um fünf Cent, in Vorarlberg steigen sie pro Quadratmeterum acht Cent. Im Mittelfeld liegen Tirol und Kärnten (plussechs Cent) sowie Salzburg und die Steiermark mit je sieben Cent.
Miet-Richtwerte für die Bundesländer (in Euro pro Quadratmeter)
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