Engere Kooperation
Raketenabwehr: NATO-Angebot an Russland
Die US-Regierung kippte am Donnerstag die von Russland scharf kritisierten Pläne für einen Raketenschild in Osteuropa und begründete dies mit einer Neubewertung der Bedrohungslage durch den Iran.
Statt einer Radaranlage in Tschechien und Raketen in Polen sollen nun moderne Kriegsschiffe vom Mittelmeer und der Nordsee aus für die Sicherheit in Europa sorgen (siehe Story in der Infobox).
Putin erwartet besseres Verhältnis zur USA
Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin sieht im Stopp des US-Raketenschildes ein Zeichen für ein substanziell besseres Verhältnis mit den USA. Der Schritt von US-Präsident Barack Obama sei "richtig und mutig", sagte Putin am Freitag.
Nun gebe es Hoffnung, dass Washington auch alle Handelsbeschränkungen gegen Russland aufhebe. Man erwarte überdies, dass die USA nun Grünes Licht für die Mitgliedschaft Russlands, Weißrusslands und Kasachstans in der Welthandelsorganisation (WTO) geben werden.
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