Opel-Übernahme
Magna bestätigt Streichung von 10.500 Stellen
Dem bereits im Juli vorgelegten Magna-Sberbank-Konzept zufolge ist das Werk Eisenach der einzige Standort, der ohne Streichungen auskommen soll. In Bochum sollen dagegen 2.045 Jobs gestrichen werden, in Kaiserslautern 283 und in Rüsselsheim 717. Von der geplanten Schließung in Antwerpen sind mehr als 2.300 Stellen betroffen. Opel beschäftigt insgesamt 49.000 Menschen in Europa und betreibt Werke in Deutschland, Spanien, Großbritannien und Polen.
Wolf verteidigt Russland-Investitionen
Wolf verteidigte am Montag energisch die geplanten Investitionen in Russland. Sie betragen nach seinen Angaben 170 Millionen Euro und sind für ein bereits begonnenes Werk in St. Petersburg vorgesehen. Der für die Bundesländer tätigte Opel-Treuhänder Dirk Pfeil hatte zuvor kritisiert, dass 600 Millionen Euro der Bürgschaften des deutschen Staates in Höhe von 4,5 Milliarden Euro nach Russland abfließen könnten.
Wolf sagte jedoch, dass die Summe von 600 Millionen Euro die Investitionen in Russland insgesamt seien, von denen die neue Gesellschaft namens New Opel nur 170 Millionen Euro übernehme. Der Rest werde vom russischen Geschäft selbst aufgebracht.
Der Manager bekräftigte zudem, dass die Schulden bis 2015 zurückgezahlt und das Unternehmen schon früher in die schwarzen Zahlen zurückkehren soll. Er erwartet nach eigenen Worten, dass der Vertrag über den Opel-Verkauf mit General Motors im November fertig sein soll. Dann solle auch die Genehmigung der EU-Kommission in Brüssel vorliegen.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.