Mo, 16. Juli 2018

Dutzende Verletzte

16.01.2018 11:30

Deutscher Schulbus kracht ungebremst in Hauswand

Bei einem Schulbus-Unfall in der deutschen Kleinstadt Eberbach östlich von Mannheim sind Dienstagfrüh Polizeiangaben zufolge insgesamt 44 Menschen verletzt worden, darunter 37 Kinder. Sechs Kinder und zwei Erwachsene, unter ihnen der Busfahrer, sind schwer verletzt. Rettungshubschrauber brachten die Opfer in mehrere Krankenhäuser.

Der voll besetzte Bus war wohl ungebremst gegen mehrere Fahrzeuge und anschließend frontal gegen die Hauswand eines Elektrofachgeschäfts gekracht, teilte die Polizei in Mannheim mit.

Einige Kinder möglichweise in Lebensgefahr
Bei einigen der verletzten Kinder kann Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden, hieß es. Sie befanden sich im vorderen Bereich des Fahrzeuges. Fotos von der Unfallstelle zeigen den schwer beschädigten Bus, dessen Front nach dem Aufprall massiv deformiert war. Im Inneren waren Sitzbänke nach vorne geklappt. Um den Bus herum lagen Metallteile auf dem feuchten Asphalt, Kleinfahrzeuge daneben wirkten wie zusammengeschoben. Die Polizei konnte zunächst keine Angaben machen, warum der Bus aus der Kurve geraten war.

Die Polizei sprach von großer Hilfsbereitschaft der Anrainer. Viele hätten ihre Garage oder eine Einfahrt freigeräumt, um die Rettungsarbeiten zu unterstützen. "Das war eine sehr gute Zusammenarbeit", sagte ein Sprecher. 17 Seelsorger waren an Ort und Stelle, um Verletzte und Angehörige zu betreuen.  Die Verletzten wurden in Krankenhäuser in Mannheim und Ludwigshafen und auch nach Gießen im benachbarten Hessen gebracht, von wo ebenfalls Rettungskräfte kamen.

Unfallstelle großräumig abgesperrt
Der Bus bringe jeden Morgen die Schüler aus umliegenden Gemeinden in den Ort mit etwa 15.000 Einwohnern, hieß es. Für Eltern und unverletzte Kinder wurde in Eberbach eine Sammelstelle eingerichtet. Die Unfallstelle wurde großräumig abgesperrt.

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