10.01.2018 21:22 |

Vor Kreta

Frachter mit 400 Tonnen Sprengstoff gestoppt

Die griechische Küstenwache hat vor Kreta einen Frachter gestoppt, der 29 Container mit mehreren Tonnen Sprengstoff an Bord hatte. Wie ein Sprecher der Küstenwache am Mittwoch mitteilte, sei der Frachter "Andromeda" eine "fahrende Bombe" gewesen.

Das Schiff sei bereits am 6. Jänner gestoppt und zum Einlaufen in den Hafen von Iraklio auf Kreta gezwungen worden. Nach viertägigen gründlichen Kontrollen wurden rund 410 Tonnen Sprengstoff sichergestellt, hieß es. Das Schiff fährt unter der Fahne des ostafrikanischen Tansania, gehöre aber einer griechischen Reederei, hieß es.

Besatzung festgenommen
Den Sprengstoff soll das Schiff im türkischen Mersin geladen haben. Die griechischen Sicherheitsbehörden hätten den Transport gestoppt, weil Informationen vorlagen, dass der Frachter nach Libyen fahren sollte. Lieferungen von Waffen oder Munition nach Libyen hat die EU wegen des Bürgerkrieges in dem nordafrikanischen Land verboten. Die achtköpfige Besatzung des Frachters wurde festgenommen und soll der Justiz übergeben werden, teilte die Küstenwache mit.

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