Rettung für Princess

Nintendo geht härter gegen Raubkopierer vor

Spiele
01.09.2009 11:04
Konsolenhersteller Nintendo intensiviert seine Bemühungen im Kampf gegen Raubkopien von Videospielen. Dazu verstärken die Japaner ihr europäisches Anti-Piraten-Team mit dem Briten Neil Boyd. Boyd ist im Kampf gegen Copyright-Verstöße kein unbeschriebenes Blatt: Er arbeitete zuvor als Rechtsberater beim Verband der Musikindustrie IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) und bei Warner Brothers. Dort war er für die Entwicklung und Umsetzung von Strategien für den Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen bei Filmen, TV- und Unterhaltungsinhalten zuständig.

Unterstützung soll Boyd von den beiden Rechtsberatern Jonathan Tully und Matthias Damm erhalten. Tully arbeitete zuvor für Universal, sein Kollege Damm am Institut für Informationsrecht an der Universität Karlsruhe.  

Mit der neuen Truppe gegen Raubkopierer reagiert das Unternehmen auf Absatzeinbrüche bei seinen Spielen für die Konsolen Wii, DS und DSi. "Die Gründung eines europaübergreifenden Teams gegen Software-Piraterie zeigt, wie ernst Nintendo die Bedrohung durch Raubkopien nimmt. Wir streben massive Maßnahmen gegen Kriminelle an, die aus einer Verletzung der Rechte der Spieleentwickler Kapital schlagen wollen", droht Jodi Daugherty, Senior Director for Anti-Piracy bei Nintendo.

 

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