Auslöser für den neusten Schlagabtausch war eine Einladung des Vereins „Familie Esterházy“ zu einem Benefizkonzert Ende Mai. Darauf zu finden: die Namen von Melinda und Paul Esterházy, von Joseph Haydn sowie der Präsidentin Christine Esterházy.
Letztere musste sich jetzt am Bezirksgericht einstellen. Denn die Fürstin zeigte sich wenig erfreut, mit dem Verein in Verbindung gebracht zu werden, und klagte auf Unterlassung. „Die Erwähnung sollte lediglich als ,Hommage‘ gelten“, verteidigt sich die Gräfin im Gespräch mit der „Krone“.
Hauptverhandlung Ende August
Hinter verschlossenen Türen wurde jetzt verhandelt, ob eine einstweilige Verfügung – dem Verein wurde Melindas Namen zu nennen untersagt – aufrechtbleibt. „Ich bezweifle, dass das wirklich der Wille unserer Tante war“, betonen Graf Endre und Gattin Christine. Der Beschluss des Richters folgt in den nächsten Tagen. Die Hauptverhandlung ist für Ende August anberaumt.
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung
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