Die Jugendlichen tauchten im Wörthersee nach Müll. Dabei fanden sie einen Glasbehälter mit einem lachsfarbenen Pulver. Am Steg beim Metnitzstrand in Klagenfurt öffneten sie das Glas, dabei entzündete sich der Inhalt; es gab eine Stichflamme und eine Explosion. Feuerwehrleute, die zufällig mit dem Einsatzboot vorbei kamen, konnten das Feuer löschen.
Material wird im Labor untersucht
Das unbekannte Material wird im Umweltlabor der Kärntner Landesregierung untersucht. Dort herrscht allerdings großes Rätselraten. Bei den ersten Untersuchungen stellte sich heraus, dass sich das Material unter Wasser völlig harmlos verhält und sich erst an der Luft entzündet.
Material ist Chemikern unbekannt
Landeschemiker Johann Strieder: "Das Material ist nicht alltäglich, es ist uns unbekannt. Ansonsten lässt es sich gar nicht zuordnen, weil wir keine Hinweise auf die Herkunft haben. Das Originalgebinde ist beim Brand geborsten, es gibt keine Möglichkeit mehr, festzustellen, wie es aussah, wie alt es war." Es könnte eine neue oder alte Substanz sein, die länger gelagert wurde, bis sie jemand in den See entsorgte."
Drei Feuerwehrtaucher haben das Gebiet um die Anlegestelle abgesucht, aber kein weiteres Gurkenglas mit Pulver gefunden. Striedner: „Es war sicher Phosphor dabei; der Rest wird im Labor untersucht.“
Einsatzoffizier Robert Ratheiser von der Berufsfeuerwehr: „Ich habe noch nie etwas gesehen, das so schnell brennt wie dieses seltsame Pulver; erst gab es ein Zischen und dann eine knallgelbe Flamme…“
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