„Ich wollte mich nach der Arbeit bei einem Kaffee entspannen, als meine Kinder Alarm schlugen“, erzählt Nikola Martinovitz. Der Maler wohnt mit seiner Familie etwa 50 Meter von der Stadtpfarrkirche in Villach entfernt; seine Frau Nada ist seit zehn Jahren Mesnerin.
„Ich lief sofort los. Als ich in das Gotteshaus kam, stiegen die Flammen schon fünf Meter hoch.“ Eine ältere Dame, die häufig die Kirche besucht, saß nur ein paar Schritte vom Feuer entfernt: „Sie dürfte einen Schock erlitten haben.“
Frau aus Gotteshaus gerettet
Martinovitz brachte die Frau ins Freie und begann, gegen den Brand anzukämpfen: Gemeinsam mit Sohn Anton (12) und Tochter Amanda (23) befüllte er Wannen in seinem Badezimmer und versuchte, das Feuer zu löschen: „Ich dachte schon, dass ich es nicht schaffen werde, als die Flammen doch kleiner wurden.“
Dann rückte auch schon die von der Tochter alarmierte Feuerwehr an. Harry Geissler von der Hauptfeuerwache: „Herr Martinovitz hat sicher einen schlimmeren Brand verhindert. Die Opferkerzenanlage, zwei nebenstehende Kästen und ein Bild sind jedoch zerstört.
Gemeinsam mit den Kollegen aus Perau wurden die Brandreste entfernt und nach Glutnestern geforscht. „Dann haben wir den Rauch bekämpft. Ein angesetztes Konzert begann nur eine halbe Stunde später.“
von Serina Babka, „Kärntner Krone“
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