In Mauer geprallt
Erneut Tote bei Flugzeugunglück im Iran
In den staatlichen iranischen Medien war zuvor von 17 Toten und 19 Verletzten die Rede gewesen. Insgesamt waren 153 Menschen an Bord der von der privaten iranischen Fluggesellschaft Aria gecharterten kasachischen Iljuschin-Maschine. Unter den Toten sind drei Passagiere und 13 Besatzungsmitglieder, darunter neun Kasachen.
Nach Landung in Mauer gerast
Das Flugzeug war am Freitag im rund 1.000 Kilometer entfernten Teheran gestartet. Bei der Landung auf dem internationalen Flughafen in Maschhad fingen die Räder Feuer; die Maschine kam von der Landebahn ab und prallte gegen eine Mauer. Auch das Cockpit der Iljuschin hätte gebrannt.
Unter den Toten soll sich auch ein Manager der Airline befinden. Die Überlebenden seien in Sicherheit gebracht worden, so ein Mitglied der Provinzregierung gegenüber Irna. Bilder des Fernsehsenders "PressTV" zeigten, dass der Bug vom Rest der Maschine abgetrennt worden war, anstelle des Cockpits war verbogenes Blech zu sehen.
Vor zehn Tagen Unglück mit 168 Toten
Der Iran war in den vergangenen Jahren mehrfach Schauplatz schwerer Flugzeugunglücke. Erst am 15. Juli waren beim Absturz eines iranischen Flugzeugs kurz nach dem Start 168 Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine vom Typ Tupolew der Caspian Airlines war 16 Minuten nach dem Start in Teheran im Nordwesten des Landes abgestürzt. Das Flugzeug war auf dem Weg in die armenische Hauptstadt Eriwan gewesen (mehr dazu siehe Infobox).
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.