Nachahmer erwartet
Oakland besteuert medizinisches Marihuana
Das Gesetz soll im Jänner 2010 in Kraft treten. Danach müssen die Stellen, die Marihuana als Medikament verkaufen, eine Abgabe in Höhe von 18 Dollar pro 1.000 Dollar Umsatz leisten. Nach Schätzungen der Stadtverwaltung könnten auf diese Weise jährlich über 300.000 Dollar in ihre Kassen fließen.
Auch andere kalifornische Städte, darunter San Francisco, Berkeley und Los Angeles, erwägen eine ähnliche Steuer. Unlängst mischte sich auch Gouverneur Arnold Schwarzenegger in die Debatte ein. Er regte an, die Legalisierung und Besteuerung von Marihuana zu prüfen, um auf diese Weise mehr Geld in die leeren Haushaltskassen zu schaffen.
Behandlung von Schmerzen und Appetitlosigkeit
Die kalifornischen Wähler hatten 1996 in einem Referendum dafür gestimmt, das Rauschmittel als Medikament einzusetzen. In einem Dutzend US-Staaten ist Marihuana zur Behandlung von Schmerzen und Appetitlosigkeit zugelassen. Nach den Bundesgesetzen ist Marihuana aber eine illegale Droge, deren Anbau und Vertrieb verboten ist.
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