Schwer verletzt und blutüberströmt musste der Wanderer nach der Kuhattacke ins Spital geflogen werden. Sein Hund, den der Mann angeleint hatte, wurde von den wild gewordenen Kühen sogar getötet.
Warntafeln und Versicherung
Weil auf Kärntens Almen jedoch immer mehr Rinder mit ihren Kälbern gehalten werden, hat das Land nun ein Rechtsgutachten bei der Universität Klagenfurt in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: „Um für Rechtssicherheit zu sorgen, brauchen die Landwirte eine Versicherung und zusätzlich müssen Warntafen aufgestellt werden“, berichtet Agrarlandesrat Josef Martinz.
Kärntens Almwirtschaftsverein hat bereits die Warntafeln entworfen, die künftig Wanderer vor Kärntens Kühen warnen soll, denn besonders Muttertiere schützen ihre Jungen und können dabei rasch ausrasten.
Zusätzlich hat Agrarreferent Martinz für die Mitglieder des Kärntner Almwirtschaftsvereines eine Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, damit kein Landwirt im Ernstfall auf den Kosten sitzen bleiben muss. So wie eben jener Betroffene, der nach einem Amoklauf seiner Kühe auf dem Falkert bereits in erster Instanz verurteilt wurde.
von Hannes Wallner (Kärntner Krone) und kaerntnerkrone.at
Symbolbild
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