Mit Pilzrazzien und Kofferraumkontrollen passen Kärntens Bergwächter auf die Schwammerl in den heimischen Wäldern auf. Pro Tag dürfen nur maximal zwei Kilogramm pro Person gesammelt werden. Die Kontrollen haben aber dazu geführt, dass die Italiener ihr illegales Sammelrevier nach Osttirol verlegt haben.
Italiener "räumen" Wälder leer
Und dort zeigen sich die Pilzräuber kreativ und setzen auf ihren Feldzügen durchs Unterholz sogar auf Walkie-Talkies, um Unterstützung zu rufen, wenn ein Sammelplatz gefunden wurde. „Teilweise kommen die Italiener sogar mit Campingwagen zu uns und lassen nur Müllberge in den Wäldern zurück“, tobt bereits der Osttiroler Gerald Hauser (FPÖ) und fordert strengere Kontrollen zum Schutz vor organisierter und profitorientierter Ausbeutung der Wälder.
Schützenhilfe bekommt der Politiker nun von der Osttiroler Bergwacht: „Für uns wäre es hilfreich, wenn die Sammler etwa bei den Gemeindeämtern Tickets lösen müssten“, sagt Osttirols Bergwacht-Chef Roland Niederbacher: „Wer eine Karte hat, der darf klauben, wer nicht, muss gehen!“
von Hannes Wallner (Kärntner Krone) und kaerntnerkrone.at
Symbolbild
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