In der ersten Jahreshälfte 2009 wurden im Burgenland insgesamt 90 Fahrräder gestohlen, in Wien waren es im Vergleich dazu 3.344. Dennoch nehmen die Diebstähle in keinem Bundesland so stark zu wie im Burgenland, hier ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 24 Prozent zu verzeichnen.
Burgenland hat "höchste" Aufklärungsquote
Unverändert niedrig ist die Aufklärungsrate. Im Burgenland werden gerade einmal 7,8 Prozent der Diebstähle geklärt - aber trotzdem immer noch mehr als in allen anderen Bundesländern. In Wien und der Steiermark ist die Chance, ein gestohlenes Fahrrad wieder zu bekommen, besonders gering: Nur 2,7 bzw. 2,8 Prozent der Diebstähle werden geklärt.
Vorsicht ist besser als Nachsicht
Der VCÖ empfiehlt, das Rad immer mit einem Schloss an einen festen Gegenstand anzuhängen. Das Problem dabei sei, "dass es in vielen Gemeinden und Städten viel zu wenig Fahrrad-Abstellanlagen gibt. Auch in vielen Wohnanlagen fehlen oft sichere Abstellmöglichkeiten. Das erleichtert den Dieben ihr Handwerk", sagte Sprecher Christian Gratzer.
Bei den Schlössern empfiehlt der Club ein stahlgehärtetes Bügelschloss. Sicherheitsschrauben helfen gegen den Diebstahl von Sattel und Vorderrädern. Sogenannte "Schnellspanner", die bei Mountainbikes und Rennrädern beliebt sind, sind für Alltags-Fahrräder ungeeignet. Aufgrund der niedrigen Aufklärungsrate empfiehlt der VCÖ den Abschluss einer Fahrraddiebstahlversicherung.
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