Bei uns schaffte Stacie Orrico ja erst heuer mit "Stuck" den Durchbruch. Dabei ist das dazugehörige und selbstbetitelte Album bereits Stacies zweite CD. Und: Respekt - keine Spur von Massenware, auch wenn vor allem die äußerlichen Ähnlichkeiten mit der jungen Christina Aguilera sich nicht leugnen lassen.
Im Vergleich zu Jung-Shootingstars wie BritneySpears oder Jessica Simpson hat Stacie, ähnlich wie Xtina,einen großen Vorteil: sie besitzt tatsächlich einegute Stimme, mit der sich auch stilmäßig einiges machenlässt: Balladen ("I promise", von Dianne Warren geschrieben)und Midtempo-Popnummern wie die Hitsingle "Stuck" reihen sichnahtlos und problemlos aneinander.
Die Qualität des Albums hat wohl nicht zuletztauch damit zu tun, dass Stacie auch selbst an der einen oder anderenNummer Hand anlegen durfte.
So kam am Schluss ein rundes, duchgängig tollesAlbum heraus, dass es bereits mit Qualitätsware des Pop-Genresaufnehmen kann, ohne jetzt verzweifelt kommerziell zu wirken.Orrico weiß schon jetzt, wann sie sich zurücknehmenmuss und wann sie so richtig schön auf die Tränendrüsedrücken muss. Ein Versprechen nicht nur für die Zukunft,sondern bereits für die Gegenwart.
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