Veranlagt hatte Flughafen-Chef Johannes Gatterer Gelder, die für Aus- und Umbaumaßnahmen am Airport in besseren Zeiten zurückgelegt wurden.
Überschüssiges Geld abliefern
Landesrat Josef Martinz zieht als Aufsichtsratschef der Landesholding nun Konsequenzen aus der verlustreichen Spekulation mit Steuergeldern. Die Landesgesellschaften müssen überschüssiges Geld künftig an die Landesholding abliefern und nur die Holding darf das Geld veranlagen. „Es ist nicht einzusehen, warum unsere Unternehmen Geld parken, das woanders dringend gebraucht werden würde“, erklärt Martinz. „Die Verluste beweisen, wie wichtig es ist, dass die Landesholding die Geldkompetenz an sich zieht.“
Klage gegen Verwalter
Das Land überlegt auch eine Klage gegen die Vermögensverwaltungen, denen das Geld anvertraut worden war. Laut Martinz handelt es sich dabei um die Hypo Alpe Adria und die Bank Austria: „Wir prüfen, was wir tun können. Schließlich hat es von Seiten der Banken geheißen, dass die Veranlagung zwar nicht mündelsicher aber sehr, sehr sicher sei.“
von Waltraud Dengel (Kärntner Krone) und kaerntnerkrone.at
Symbolbild
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