Kein weiteres Opfer

Bub der gesperrten Kindergruppe nicht erkrankt

Kärnten
15.07.2009 10:22
Am Dienstag hat ein Sechsjähriger der Kindergruppe in Viktring (im Bezirk Klagenfurt) für Aufregung gesorgt: Er wurde mit Symptomen der Neuen Grippe ins Krankenhaus gebracht. Der Bub ist eines der 25 Kinder, die nach der Infektion ihrer Betreuerin mit dem H1N1-Virus unter Quarantäne gesellt werden mussten. Doch bereits am Abend gab es Entwarnung. Das Kind hatte sich nicht mit dem H1N1-Virus infiziert.

Der Bub war am Dienstag mit Fieber ins Landeskrankenhaus Klagenfurt eingeliefert worden. "Es bestand der Verdacht, dass der Bub an der 'Schweinegrippe' erkrankt war. Seine Eltern hatten die Tamiflu-Behandlung abgelehnt“, so die Klagenfurter Gesundheitsreferentin Maria-Luise Mathiaschitz. 

Der Sechsjährige geht in jene Kindergruppe in Viktring, die bereits gesperrt worden war, weil eine Betreuerin an der Neuen Grippe erkrankt war. Tests haben am Abend jedoch eindeutig ergeben, dass es sich bei dem Buben nicht um das H1N1-Virus handelt. 

Derzeit werden in Kärnten sechs Personen wegen Neuer Grippe behandelt. Darunter auch die 25 Jahre alte Kindergärtnerin, die mit den fünf anderen H1N1-Erkrankten einer Maturareisegruppe aus Spanien Kontakt hatte. Die Stadt Klagenfurt hatte bereits am Donnerstag von dem Fall erfahren und alle nötigen Maßnahmen getroffen. Zwei weitere Verdachtsfälle im Umfeld der jungen Kärntnerin haben sich bereits am Montag als negativ erwiesen.

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