Verirrter Wanderer
Teenager überlebt 12 Tage im australischen Busch
Eigentlich hatte der junge Mann nur eine "kurze Wanderung" durch die Winterlandschaft von New South Wales unternehmen wollen, doch mit der Zeit verlor er die Orientierung. Der junge Mann war in erstaunlich guter Verfassung, berichtete die Polizei. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er sich von seiner Unterkühlung erholte und umgehend von seinem Vater Richard Cass besucht wurde.
"Gib's auf, er ist tot!"
Dieser konnte es kaum glauben, seinen Sohn noch einmal lebend zu sehen: "Er ist von den Toten auferstanden. Dabei hatte ich schon meine eigene kleine Trauerfeier in einem Park abgehalten." Auch seiner in Großbritannien zurückgebliebenen Frau hatte er erklärt: "Gib's auf, er ist tot!"
Tage des Hoffens und Bangens
Der 19-Jährige erwies sich jedoch als ungemein widerstandsfähig. So ernährte er sich von Gräsern und Samen und verbrachte die Nächte unter improvisierten Verschlägen. Den Glauben an Gott hat Neale einige Male beinahe verloren: "Jedes Mal, wenn ein Hubschrauber über ihm kreiste, er winkte, aber nichts geschah, war er am Boden zerstört", so Vater Richard.
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