Schneesturm behinderte Rettung
20 Bergretter, Alpingendarmen und ein Hundeführer stiegen auf. Franz Riepler vom Polizei-Alpindienst: „Wegen schlechtem Wetter konnten nur der Arzt und ich ins Gebiet geflogen werden.“ Dort ging es dann nicht weiter: „Erst zog Nebel auf, dann tobte ein heftiges Gewitter, bei dem in kurzer Zeit 15 Zentimeter Neuschnee fielen.“
Erst gegen 23 Uhr gelangten Retter zu dem Verletzten: „Zuletzt musste der Deutsche mittels Gebirgstrage noch 100 Meter abgeseilt werden, bis er zur Hütte transportiert werden konnte.“
Die Ärzte Peter Kraler und Ludwig Lepka versorgten den Schwerstverletzten – in der Früh konnte dieser endlich ins Krankenhaus Lienz geflogen werden.
von Serina Babka, "Kärntner Krone"
Symbolbild
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